Orthopädie Rickert · Privatpraxis in Seligenstadt
Beschwerden an Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule können unterschiedliche Ursachen haben. In unserer Privatpraxis untersuchen wir Ihre Beschwerden sorgfältig und entwickeln nach Möglichkeit ein individuell abgestimmtes, nichtoperatives Behandlungskonzept.
Eine fachärztliche Untersuchung kann bei neu aufgetretenen, wiederkehrenden oder länger bestehenden Beschwerden der Wirbelsäule sinnvoll sein. Dabei wird geklärt, ob eine konkrete strukturelle Ursache erkennbar ist und welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen.
Ähnliche Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Eine konkrete Diagnose kann erst nach ärztlicher Untersuchung gestellt werden.
Zu Beginn besprechen wir den Verlauf Ihrer Beschwerden, mögliche Auslöser, frühere Erkrankungen und bereits durchgeführte Behandlungen. Wichtig ist auch, ob Schmerzen ausstrahlen oder neurologische Veränderungen wie Taubheitsgefühle oder Kraftverlust bestehen.
Nicht bei jedem Rückenschmerz ist sofort eine neue Bildgebung erforderlich. Die Entscheidung richtet sich nach Vorgeschichte, Untersuchungsbefund, Dauer der Beschwerden und möglichen Warnzeichen.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Beschwerden, dem Untersuchungsbefund, möglichen Begleiterkrankungen und Ihren persönlichen Einschränkungen. Häufig werden mehrere Maßnahmen miteinander kombiniert.
Welche Maßnahmen im individuellen Fall geeignet sind, wird nach Untersuchung und persönlicher ärztlicher Beratung entschieden.
Bei vielen Wirbelsäulenbeschwerden spielen Bewegung, Muskelkraft, Koordination und eine schrittweise Steigerung der Belastbarkeit eine wichtige Rolle. Eine dauerhafte vollständige Schonung kann dagegen zu einem weiteren Verlust an Kraft und Belastbarkeit beitragen.
Abhängig vom Befund können Physiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, ein individuell angepasstes Rückentraining oder ein strukturiertes Trainingsprogramm verordnet beziehungsweise empfohlen werden.
Ziel ist es, Beweglichkeit und Stabilität zu verbessern und den Patientinnen und Patienten Übungen für den eigenständigen Umgang mit ihren Beschwerden zu vermitteln.
Medikamente können bei akuten oder ausgeprägten Beschwerden zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Die Auswahl hängt von der vermuteten Ursache, der Schmerzstärke, möglichen Entzündungen, Vorerkrankungen und weiteren Medikamenten ab.
Wirkung, Verträglichkeit und weitere Notwendigkeit sollten regelmäßig kontrolliert werden. Eine medikamentöse Behandlung wird nach Möglichkeit mit aktiven und ursachenorientierten Maßnahmen kombiniert.
Bei bestimmten Wirbelsäulenbeschwerden können gezielte Injektionen als Bestandteil der konservativen Behandlung in Betracht gezogen werden. Voraussetzung ist eine passende medizinische Indikation.
Die Behandlung kann abhängig von der Zielstruktur unter bildgebender Kontrolle erfolgen. Dadurch kann das Medikament möglichst gezielt an den vorgesehenen Bereich gebracht werden.
Vor dem Eingriff werden Nutzen, Behandlungsalternativen und mögliche Risiken besprochen. Besonders wichtig sind Angaben zu Allergien, Infektionen, Blutgerinnungsstörungen und blutverdünnenden Medikamenten.
Injektionen sind keine pauschale Behandlung für unspezifische Rückenschmerzen und werden nur bei geeigneter medizinischer Fragestellung angeboten.
Bei ausgewählten chronischen Beschwerden der kleinen Wirbelgelenke oder des Iliosakralgelenks kann eine Radiofrequenzbehandlung geprüft werden. Dabei werden schmerzübertragende Nervenfasern gezielt mit Wärme behandelt.
Vor einer solchen Behandlung muss möglichst sorgfältig geklärt werden, ob das betreffende Gelenk tatsächlich als wesentliche Schmerzquelle infrage kommt. Dafür können diagnostische Testinfiltrationen notwendig sein.
Ob eine konventionelle oder ein anderes interventionelles Verfahren geeignet ist, wird anhand des individuellen Befundes entschieden. Dauer und Stärke einer möglichen Wirkung können nicht garantiert werden.
Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden. Wenn keine dringliche neurologische Situation besteht, kann zunächst eine konservative Behandlung infrage kommen.
Abhängig vom Befund können Schmerzbehandlung, angepasste Bewegung, Physiotherapie und bei geeigneter Indikation gezielte Injektionen miteinander kombiniert werden.
Verlauf und neurologische Funktion werden kontrolliert. Bei zunehmender Muskelschwäche, schweren neurologischen Ausfällen oder ausbleibender Besserung wird geprüft, ob eine operative Behandlung erforderlich ist.
Bei einer Spinalkanalstenose ist der Raum für Nervenstrukturen in einem Abschnitt der Wirbelsäule eingeengt. Typisch können Beschwerden beim Gehen oder Stehen sein, die sich im Sitzen oder beim Vorbeugen bessern.
Abhängig von der Ausprägung können zunächst konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, angepasstes Training, medikamentöse Behandlung und ausgewählte Injektionen eingesetzt werden.
Bei erheblichen Einschränkungen, neurologischen Ausfällen oder nicht ausreichender Wirkung der konservativen Behandlung wird eine operative Beratung angeboten.
Bestimmte Beschwerden dürfen nicht bis zu einem regulären Praxistermin warten. Eine unverzügliche medizinische Abklärung ist insbesondere notwendig bei:
Wenden Sie sich in diesen Situationen an den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder bei schweren beziehungsweise lebensbedrohlichen Beschwerden an den Rettungsdienst.
Wir sprechen über Verlauf, Ausstrahlung, mögliche Auslöser und bereits erfolgte Behandlungen.
Beweglichkeit, Kraft, Reflexe und mögliche neurologische Veränderungen werden untersucht.
Befunde und konservative Behandlungsmöglichkeiten werden verständlich mit Ihnen besprochen.
Nein. Viele Bandscheibenvorfälle können abhängig vom Befund und der neurologischen Situation zunächst konservativ behandelt werden. Bei schweren oder zunehmenden Ausfällen kann jedoch eine zeitnahe operative Behandlung erforderlich sein.
Nein. Ob eine Bildgebung sinnvoll ist, richtet sich nach der Vorgeschichte, dem Untersuchungsbefund, der Dauer der Beschwerden und möglichen Warnzeichen.
Die Behandlungsdauer hängt von der Ursache, der Dauer der Beschwerden und dem persönlichen Heilungsverlauf ab. Eine pauschale Zeitangabe ist daher nicht möglich.
Jede Injektion kann Nebenwirkungen und Risiken haben. Vor der Behandlung werden Nutzen, Alternativen und mögliche Komplikationen besprochen. Die Durchführung erfolgt nur bei einer geeigneten medizinischen Indikation.
Bringen Sie vorhandene MRT-, CT- oder Röntgenaufnahmen, Befundberichte, Operationsberichte und eine aktuelle Medikamentenliste möglichst zum Termin mit.
Die Behandlung erfolgt für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie für Selbstzahler nach vorheriger Terminvereinbarung.
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