Orthopädie Rickert · Privatpraxis in Seligenstadt
Arthrose kann Schmerzen, Steifigkeit und Einschränkungen der Beweglichkeit verursachen. In unserer orthopädischen Privatpraxis untersuchen wir Ihre Beschwerden sorgfältig und entwickeln ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.
Arthrose bezeichnet Veränderungen eines Gelenks, bei denen unter anderem die schützende Knorpelschicht dünner wird. Im weiteren Verlauf können auch Knochen, Gelenkkapsel, Muskulatur und andere Strukturen des Gelenks betroffen sein.
Die Beschwerden und ihr Verlauf unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Nicht jede im Röntgenbild sichtbare Veränderung verursacht automatisch starke Schmerzen. Deshalb behandeln wir nicht allein einen Bildbefund, sondern berücksichtigen Ihre Beschwerden, Beweglichkeit und persönliche Lebenssituation.
Eine orthopädische Untersuchung ist insbesondere sinnvoll, wenn Gelenkbeschwerden wiederholt auftreten, länger anhalten oder den Alltag zunehmend beeinträchtigen.
Ähnliche Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Eine eindeutige Einordnung ist daher erst nach der ärztlichen Untersuchung möglich.
Arthrose kann grundsätzlich an unterschiedlichen Gelenken auftreten. Besonders häufig führen Veränderungen an Knie, Hüfte, Schulter, Händen, Fingern, Füßen oder der Wirbelsäule zu orthopädischen Beschwerden.
Zu Beginn sprechen wir ausführlich über Ihre Beschwerden, deren Verlauf und die Situationen, in denen Schmerzen oder Einschränkungen auftreten. Frühere Verletzungen, berufliche Belastungen, sportliche Aktivitäten und bereits erfolgte Behandlungen werden ebenfalls berücksichtigt.
Anschließend untersuchen wir das betroffene Gelenk und beurteilen Beweglichkeit, Stabilität, Muskelkraft und mögliche schmerzauslösende Bewegungen.
Bereits vorhandene Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen können zum Termin mitgebracht werden. Ob eine neue bildgebende Untersuchung sinnvoll ist, wird abhängig von den Beschwerden und dem Untersuchungsbefund entschieden.
Die Behandlung richtet sich nach dem betroffenen Gelenk, dem Schweregrad der Beschwerden, möglichen Begleiterkrankungen und Ihren persönlichen Zielen. Häufig werden mehrere Maßnahmen miteinander kombiniert.
Welche Maßnahmen im Einzelfall sinnvoll sind, wird nach der Untersuchung und einem persönlichen ärztlichen Gespräch entschieden.
Eine vollständige Schonung ist bei Arthrose in der Regel nicht das Behandlungsziel. Eine an die persönliche Belastbarkeit angepasste Bewegung kann dazu beitragen, die Muskulatur zu kräftigen, die Gelenkfunktion zu unterstützen und die Beweglichkeit zu erhalten.
Art und Umfang des Trainings sollten zum betroffenen Gelenk und zum individuellen Befund passen. Physiotherapie, angeleitetes Krafttraining und gelenkschonende Bewegungsformen können Bestandteile des Behandlungskonzepts sein.
Abhängig vom betroffenen Gelenk und der individuellen Situation können Injektionstherapien in Betracht gezogen werden. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch Bewegungstherapie, Muskelaufbau oder andere konservative Maßnahmen.
Kortisoninjektionen können bei einem akut gereizten und schmerzhaften Gelenk eine zeitlich begrenzte Linderung unterstützen. Ob eine solche Behandlung geeignet ist, hängt vom Befund und möglichen individuellen Risiken ab.
Die wissenschaftlichen Ergebnisse zur Wirkung von Hyaluronsäureinjektionen sind nicht einheitlich. Die mögliche Anwendung wird daher individuell und nach ärztlicher Aufklärung beurteilt.
Bei dieser Eigenbluttherapie wird Blut entnommen und aufbereitet. Das gewonnene Plasma kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit symptomatischer Kniearthrose als ergänzende Behandlung erwogen werden.
Patienteninformation zur ACP-TherapieWir sprechen über Ihre Gelenkbeschwerden, deren Verlauf, Belastungen und bisherige Behandlungen.
Das betroffene Gelenk wird hinsichtlich Beweglichkeit, Stabilität und schmerzauslösender Bewegungen untersucht.
Wir erklären Ihnen die Befunde und besprechen gemeinsam geeignete konservative und gegebenenfalls operative Optionen.
Bereits entstandene Gelenkveränderungen lassen sich in der Regel nicht vollständig rückgängig machen. Eine individuell abgestimmte Behandlung kann jedoch dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und die Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten.
Eine dauerhafte vollständige Schonung ist häufig nicht sinnvoll. Stattdessen wird eine angepasste Bewegung empfohlen, die das Gelenk nicht überfordert und gleichzeitig die umgebende Muskulatur stärkt.
Eine Operation wird nicht allein anhand eines Röntgenbildes entschieden. Sie kann geprüft werden, wenn die Beschwerden stark ausgeprägt sind, die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt ist und konservative Behandlungen keine ausreichende Linderung ermöglichen.
Ja. Bringen Sie vorhandene Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen, Befundberichte und eine Liste Ihrer Medikamente möglichst zum Termin mit.
Die Behandlung erfolgt für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie für Selbstzahler nach vorheriger Terminvereinbarung.
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