Orthopädie Rickert · Privatpraxis in Seligenstadt
Akute und länger anhaltende Schmerzen können Beweglichkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität erheblich einschränken. In unserer orthopädischen Privatpraxis untersuchen wir mögliche Ursachen und entwickeln ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.
Die ambulante Schmerztherapie umfasst die Untersuchung und Behandlung akuter, wiederkehrender oder chronischer Schmerzen. Im Bereich der Orthopädie stehen insbesondere Beschwerden des Bewegungsapparates, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und der Wirbelsäule im Mittelpunkt.
Schmerz kann unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb richtet sich die Behandlung nicht allein nach der Stärke der Beschwerden, sondern auch nach dem zugrunde liegenden Befund, der Dauer der Schmerzen und den persönlichen Einschränkungen.
Ähnliche Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Eine konkrete Diagnose ist erst nach ärztlicher Untersuchung möglich.
Zu Beginn sprechen wir ausführlich über Ort, Art, Stärke und Verlauf Ihrer Schmerzen. Wichtig sind auch mögliche Auslöser, entlastende Faktoren, Begleiterscheinungen und die Auswirkungen auf Alltag, Beruf, Schlaf und Bewegung.
Neue bildgebende Untersuchungen werden nicht automatisch bei jedem Schmerz benötigt. Ob sie sinnvoll sind, richtet sich nach den Beschwerden, dem Untersuchungsbefund und möglichen Warnzeichen.
Die Behandlung richtet sich nach der vermuteten Schmerzursache, der Dauer der Beschwerden, vorhandenen Begleiterkrankungen und Ihren persönlichen Zielen. Häufig ist eine Kombination verschiedener Maßnahmen sinnvoll.
Nicht jede Maßnahme ist für jede Schmerzursache geeignet. Nutzen, mögliche Risiken und Alternativen werden vor der Behandlung individuell besprochen.
Medikamente können bei akuten oder ausgeprägten Beschwerden zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach der Schmerzursache, möglichen Entzündungen, Vorerkrankungen, weiteren Medikamenten und individuellen Risiken.
Ziel ist nicht ausschließlich eine kurzfristige Unterdrückung der Schmerzen. Die medikamentöse Behandlung sollte nach Möglichkeit mit Maßnahmen kombiniert werden, die Beweglichkeit, Belastbarkeit und Funktion verbessern.
Eine längerfristige Einnahme wird regelmäßig hinsichtlich Wirkung, Verträglichkeit und weiterer Notwendigkeit überprüft.
Bei ausgewählten akuten oder ausgeprägten Beschwerden kann eine ärztlich überwachte Infusionsbehandlung in Betracht gezogen werden. Welche Wirkstoffe eingesetzt werden können, hängt von der Diagnose, den Vorerkrankungen und den bereits eingenommenen Medikamenten ab.
Vor einer Infusion werden mögliche Gegenanzeigen und Risiken geprüft. Eine Infusion ersetzt nicht die notwendige Ursachenklärung und ist nicht bei jeder Form von Schmerzen sinnvoll.
Injektionen können bei bestimmten Gelenk-, Sehnen- oder Wirbelsäulenbeschwerden als Bestandteil der Behandlung erwogen werden. Voraussetzung ist eine medizinisch nachvollziehbare Indikation.
Injektionen an der Wirbelsäule sollten abhängig von Art und Ziel der Behandlung bildgestützt erfolgen. Sie sind insbesondere nicht als pauschale Behandlung unspezifischer Rückenschmerzen vorgesehen.
Vor interventionellen Verfahren müssen unter anderem Allergien, Infektionen, Blutgerinnung und die Einnahme blutverdünnender Medikamente berücksichtigt werden.
Bei vielen orthopädischen Schmerzursachen ist eine angepasste Aktivität langfristig hilfreicher als eine dauerhafte vollständige Schonung. Bewegung kann dazu beitragen, Muskelkraft, Beweglichkeit, Koordination und Belastbarkeit zu verbessern.
Welche Übungen und Belastungen geeignet sind, hängt vom individuellen Befund ab. Physiotherapie, gezieltes Krafttraining oder ein schrittweiser Belastungsaufbau können Bestandteile des Behandlungskonzepts sein.
Wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen, können neben körperlichen Ursachen auch Schlaf, Stress, Bewegungsverhalten, Medikamentengebrauch und die Belastung im Alltag den Verlauf beeinflussen.
In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, mehrere therapeutische Ansätze miteinander zu verbinden. Abhängig von der Situation können weitere Fachbereiche, Physiotherapie oder eine spezialisierte interdisziplinäre Schmerztherapie einbezogen werden.
Warten Sie bei plötzlich auftretenden schweren neurologischen Beschwerden nicht auf einen regulären Praxistermin. Eine unverzügliche medizinische Abklärung ist insbesondere erforderlich bei:
Wenden Sie sich in diesen Situationen an den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder bei schweren beziehungsweise lebensbedrohlichen Beschwerden an den Rettungsdienst.
Wir besprechen Ort, Dauer, Stärke, Verlauf und mögliche Auslöser Ihrer Beschwerden.
Es folgt eine gezielte orthopädische und bei Bedarf neurologische Untersuchung.
Wir erläutern den Befund und entwickeln mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept.
Nein. Die Notwendigkeit einer Bildgebung richtet sich nicht allein nach der Schmerzstärke, sondern nach der Vorgeschichte, dem Untersuchungsbefund und möglichen Hinweisen auf eine konkrete Ursache.
Nein. Injektionen kommen nur bei ausgewählten Beschwerden und einer passenden medizinischen Indikation infrage. Unspezifische Rückenschmerzen werden nicht automatisch mit einer Injektion behandelt.
Ja. Bringen Sie vorhandene Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen, Befundberichte sowie eine aktuelle Medikamentenliste möglichst zum Termin mit.
Ja. Bei länger bestehenden Beschwerden prüfen wir mögliche orthopädische Ursachen und entwickeln ein individuelles Behandlungskonzept. Bei Bedarf empfehlen wir ergänzende interdisziplinäre Behandlungen.
Das lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Wirkung und Verlauf hängen von der Ursache, der Dauer der Beschwerden und der gewählten Behandlung ab.
Die Behandlung erfolgt für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie für Selbstzahler nach vorheriger Terminvereinbarung.
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