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Orthopädie Rickert · Privatpraxis in Seligenstadt

Osteoporosebehandlung in Seligenstadt

Osteoporose kann die Stabilität der Knochen vermindern und das Risiko für Knochenbrüche erhöhen. In unserer Privatpraxis beurteilen wir persönliche Risikofaktoren, vorhandene Befunde und mögliche Frakturen und entwickeln daraus ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.

Diagnostik und Behandlung von Osteoporose in der Privatpraxis Orthopädie Rickert in Seligenstadt

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der Knochenmasse und Knochenqualität abnehmen können. Dadurch werden die Knochen weniger belastbar und das Risiko für Knochenbrüche steigt.

Die Erkrankung entwickelt sich häufig über einen längeren Zeitraum und verursacht zunächst nicht immer eindeutige Beschwerden. Teilweise wird sie erst nach einem Knochenbruch oder bei der Untersuchung anderer Beschwerden festgestellt.

Wann ist eine Osteoporoseabklärung sinnvoll?

Ob eine weiterführende Osteoporosediagnostik empfohlen wird, hängt nicht nur vom Alter ab. Entscheidend sind das persönliche Frakturrisiko, mögliche Vorerkrankungen, Medikamente und bereits aufgetretene Knochenbrüche.

  • Knochenbruch nach einem leichten Sturz oder geringer Belastung
  • Wirbelkörperbruch oder ungeklärter Verlust an Körpergröße
  • Anhaltende Rückenschmerzen mit Verdacht auf Wirbelbruch
  • Osteoporose oder Hüftfrakturen in der Familie
  • Langfristige Behandlung mit bestimmten Medikamenten
  • Erkrankungen, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen können
  • Untergewicht oder ausgeprägter Gewichtsverlust
  • Bereits bekannte verminderte Knochendichte

Die genannten Punkte stellen keine vollständige Liste dar. Das individuelle Risiko wird im ärztlichen Gespräch beurteilt.

Diagnostik bei Verdacht auf Osteoporose

Die Osteoporosediagnostik beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Dabei werden frühere Knochenbrüche, Stürze, Vorerkrankungen, Medikamente und weitere mögliche Risikofaktoren berücksichtigt.

Mögliche Bestandteile der Osteoporosediagnostik

  • Erfassung persönlicher Fraktur- und Sturzrisiken
  • Körperliche und orthopädische Untersuchung
  • Beurteilung von Haltung, Beweglichkeit und Körpergröße
  • DXA-Knochendichtemessung bei entsprechender Indikation
  • Laboruntersuchungen zur Beurteilung möglicher Ursachen
  • Bildgebung bei Verdacht auf Wirbelkörperfrakturen
  • Auswertung bereits vorhandener Röntgen-, CT- oder MRT-Befunde

Knochendichtemessung mit DXA

Die DXA-Messung ist ein etabliertes Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Üblicherweise werden dabei Bereiche der Wirbelsäule und der Hüfte untersucht.

Das Messergebnis wird nicht isoliert betrachtet. Für die Beurteilung des persönlichen Frakturrisikos werden auch Alter, Vorerkrankungen, frühere Knochenbrüche, Sturzrisiko und weitere Faktoren einbezogen.

Individuelle Osteoporosebehandlung

Die Behandlung richtet sich nach dem persönlichen Frakturrisiko, bereits aufgetretenen Knochenbrüchen, den Untersuchungsergebnissen und möglichen Begleiterkrankungen. Häufig werden mehrere Maßnahmen miteinander kombiniert.

Mögliche Bestandteile der Behandlung

  • Beratung zu Bewegung, Muskelkraft und Gleichgewicht
  • Maßnahmen zur Verringerung des Sturzrisikos
  • Überprüfung der Versorgung mit Kalzium und Vitamin D
  • Behandlung möglicher Ursachen oder Begleiterkrankungen
  • Medikamentöse Osteoporosetherapie bei entsprechender Indikation
  • Verlaufskontrollen und Überprüfung der Behandlung
  • Behandlung und Nachsorge osteoporotischer Frakturen

Die Auswahl eines Medikaments richtet sich unter anderem nach dem Frakturrisiko, den Begleiterkrankungen, möglichen Gegenanzeigen und der bisherigen Behandlung.

Bewegung, Kraft und Sturzprophylaxe

Regelmäßige, an die persönliche Belastbarkeit angepasste Bewegung kann Muskelkraft, Gleichgewicht und Koordination unterstützen. Diese Fähigkeiten sind besonders wichtig, um Stürzen und daraus resultierenden Knochenbrüchen vorzubeugen.

Art und Intensität des Trainings sollten zum individuellen Gesundheitszustand und zu eventuell bereits bestehenden Knochenbrüchen passen. Bei Bedarf kann ein physiotherapeutisch begleitetes Trainingsprogramm sinnvoll sein.

Kalzium und Vitamin D

Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D ist für den Knochenstoffwechsel relevant. Dabei sollte zunächst die persönliche Ernährung und Versorgungssituation berücksichtigt werden.

Ob eine zusätzliche Einnahme erforderlich ist und welche Dosierung geeignet sein kann, sollte individuell ärztlich beurteilt werden. Eine pauschale Einnahme ohne Berücksichtigung von Vorerkrankungen, Laborwerten und weiteren Medikamenten ist nicht sinnvoll.

Medikamentöse Osteoporosetherapie

Bei erhöhtem Frakturrisiko kann eine spezifische medikamentöse Behandlung empfohlen werden. Je nach Ausgangssituation kommen Medikamente infrage, die den Knochenabbau vermindern oder den Knochenaufbau fördern.

Vor Beginn der Behandlung werden Nutzen, mögliche Risiken, Anwendungsform und Behandlungsdauer ausführlich besprochen. Regelmäßige Verlaufskontrollen helfen dabei, Wirksamkeit, Verträglichkeit und die weitere Therapienotwendigkeit zu beurteilen.

In unserer Praxis können abhängig von der medizinischen Indikation auch Infusionsbehandlungen durchgeführt beziehungsweise organisiert werden.

Behandlung osteoporotischer Knochenbrüche

Osteoporosebedingte Frakturen können unter anderem Wirbelkörper, Hüfte, Handgelenk, Oberarm oder Becken betreffen. Neben der Versorgung des akuten Knochenbruchs sollte auch das Risiko weiterer Frakturen beurteilt werden.

Prof. Dr. med. Marcus Rickert verfügt über besondere Erfahrung in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und Wirbelkörperfrakturen. Abhängig vom Befund werden konservative und gegebenenfalls operative Behandlungsmöglichkeiten erläutert.

So läuft Ihr Termin ab

1

Risiken erfassen

Wir sprechen über frühere Knochenbrüche, Stürze, Vorerkrankungen, Medikamente und familiäre Risiken.

2

Befunde beurteilen

Vorhandene Knochendichte-, Labor- und Bildgebungsbefunde werden ausgewertet und bei Bedarf ergänzt.

3

Therapie planen

Wir besprechen verständlich Ihr persönliches Frakturrisiko und die möglichen Bestandteile der Behandlung.

Häufige Fragen zur Osteoporose

Verursacht Osteoporose Schmerzen?

Osteoporose selbst verursacht nicht immer Beschwerden. Schmerzen können insbesondere durch Knochenbrüche, Wirbelkörperveränderungen oder daraus entstehende Fehlhaltungen auftreten.

Wann ist eine Knochendichtemessung erforderlich?

Die Entscheidung richtet sich nach dem individuellen Frakturrisiko. Alter allein ist nicht das einzige Kriterium. Frühere Knochenbrüche, Medikamente und Vorerkrankungen können ebenfalls eine Rolle spielen.

Kann Osteoporose auch Männer betreffen?

Ja. Osteoporose betrifft nicht ausschließlich Frauen. Auch Männer können eine verminderte Knochendichte und ein erhöhtes Frakturrisiko entwickeln.

Muss eine Osteoporosetherapie dauerhaft erfolgen?

Dauer und Verlauf der Behandlung richten sich nach dem verwendeten Medikament, dem persönlichen Frakturrisiko und dem Behandlungsergebnis. Die Therapie sollte regelmäßig ärztlich überprüft werden.

Welche Unterlagen sollte ich mitbringen?

Bringen Sie vorhandene Knochendichtemessungen, Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen, Laborbefunde, Arztberichte und eine aktuelle Medikamentenliste möglichst zum Termin mit.

Termin zur Osteoporosebehandlung vereinbaren

Die Behandlung erfolgt für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie für Selbstzahler nach vorheriger Terminvereinbarung.

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