Orthopädie Rickert · Privatpraxis in Seligenstadt
Osteoporose kann die Stabilität der Knochen vermindern und das Risiko für Knochenbrüche erhöhen. In unserer Privatpraxis beurteilen wir persönliche Risikofaktoren, vorhandene Befunde und mögliche Frakturen und entwickeln daraus ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.
Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der Knochenmasse und Knochenqualität abnehmen können. Dadurch werden die Knochen weniger belastbar und das Risiko für Knochenbrüche steigt.
Die Erkrankung entwickelt sich häufig über einen längeren Zeitraum und verursacht zunächst nicht immer eindeutige Beschwerden. Teilweise wird sie erst nach einem Knochenbruch oder bei der Untersuchung anderer Beschwerden festgestellt.
Ob eine weiterführende Osteoporosediagnostik empfohlen wird, hängt nicht nur vom Alter ab. Entscheidend sind das persönliche Frakturrisiko, mögliche Vorerkrankungen, Medikamente und bereits aufgetretene Knochenbrüche.
Die genannten Punkte stellen keine vollständige Liste dar. Das individuelle Risiko wird im ärztlichen Gespräch beurteilt.
Die Osteoporosediagnostik beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Dabei werden frühere Knochenbrüche, Stürze, Vorerkrankungen, Medikamente und weitere mögliche Risikofaktoren berücksichtigt.
Die DXA-Messung ist ein etabliertes Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Üblicherweise werden dabei Bereiche der Wirbelsäule und der Hüfte untersucht.
Das Messergebnis wird nicht isoliert betrachtet. Für die Beurteilung des persönlichen Frakturrisikos werden auch Alter, Vorerkrankungen, frühere Knochenbrüche, Sturzrisiko und weitere Faktoren einbezogen.
Die Behandlung richtet sich nach dem persönlichen Frakturrisiko, bereits aufgetretenen Knochenbrüchen, den Untersuchungsergebnissen und möglichen Begleiterkrankungen. Häufig werden mehrere Maßnahmen miteinander kombiniert.
Die Auswahl eines Medikaments richtet sich unter anderem nach dem Frakturrisiko, den Begleiterkrankungen, möglichen Gegenanzeigen und der bisherigen Behandlung.
Regelmäßige, an die persönliche Belastbarkeit angepasste Bewegung kann Muskelkraft, Gleichgewicht und Koordination unterstützen. Diese Fähigkeiten sind besonders wichtig, um Stürzen und daraus resultierenden Knochenbrüchen vorzubeugen.
Art und Intensität des Trainings sollten zum individuellen Gesundheitszustand und zu eventuell bereits bestehenden Knochenbrüchen passen. Bei Bedarf kann ein physiotherapeutisch begleitetes Trainingsprogramm sinnvoll sein.
Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D ist für den Knochenstoffwechsel relevant. Dabei sollte zunächst die persönliche Ernährung und Versorgungssituation berücksichtigt werden.
Ob eine zusätzliche Einnahme erforderlich ist und welche Dosierung geeignet sein kann, sollte individuell ärztlich beurteilt werden. Eine pauschale Einnahme ohne Berücksichtigung von Vorerkrankungen, Laborwerten und weiteren Medikamenten ist nicht sinnvoll.
Bei erhöhtem Frakturrisiko kann eine spezifische medikamentöse Behandlung empfohlen werden. Je nach Ausgangssituation kommen Medikamente infrage, die den Knochenabbau vermindern oder den Knochenaufbau fördern.
Vor Beginn der Behandlung werden Nutzen, mögliche Risiken, Anwendungsform und Behandlungsdauer ausführlich besprochen. Regelmäßige Verlaufskontrollen helfen dabei, Wirksamkeit, Verträglichkeit und die weitere Therapienotwendigkeit zu beurteilen.
In unserer Praxis können abhängig von der medizinischen Indikation auch Infusionsbehandlungen durchgeführt beziehungsweise organisiert werden.
Osteoporosebedingte Frakturen können unter anderem Wirbelkörper, Hüfte, Handgelenk, Oberarm oder Becken betreffen. Neben der Versorgung des akuten Knochenbruchs sollte auch das Risiko weiterer Frakturen beurteilt werden.
Prof. Dr. med. Marcus Rickert verfügt über besondere Erfahrung in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und Wirbelkörperfrakturen. Abhängig vom Befund werden konservative und gegebenenfalls operative Behandlungsmöglichkeiten erläutert.
Wir sprechen über frühere Knochenbrüche, Stürze, Vorerkrankungen, Medikamente und familiäre Risiken.
Vorhandene Knochendichte-, Labor- und Bildgebungsbefunde werden ausgewertet und bei Bedarf ergänzt.
Wir besprechen verständlich Ihr persönliches Frakturrisiko und die möglichen Bestandteile der Behandlung.
Osteoporose selbst verursacht nicht immer Beschwerden. Schmerzen können insbesondere durch Knochenbrüche, Wirbelkörperveränderungen oder daraus entstehende Fehlhaltungen auftreten.
Die Entscheidung richtet sich nach dem individuellen Frakturrisiko. Alter allein ist nicht das einzige Kriterium. Frühere Knochenbrüche, Medikamente und Vorerkrankungen können ebenfalls eine Rolle spielen.
Ja. Osteoporose betrifft nicht ausschließlich Frauen. Auch Männer können eine verminderte Knochendichte und ein erhöhtes Frakturrisiko entwickeln.
Dauer und Verlauf der Behandlung richten sich nach dem verwendeten Medikament, dem persönlichen Frakturrisiko und dem Behandlungsergebnis. Die Therapie sollte regelmäßig ärztlich überprüft werden.
Bringen Sie vorhandene Knochendichtemessungen, Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen, Laborbefunde, Arztberichte und eine aktuelle Medikamentenliste möglichst zum Termin mit.
Die Behandlung erfolgt für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie für Selbstzahler nach vorheriger Terminvereinbarung.
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