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Orthopädie Rickert · Privatpraxis in Seligenstadt

Moderne Bildgebung und DVT in Seligenstadt

Bildgebende Untersuchungen können dabei helfen, Verletzungen, Verschleißveränderungen und andere Erkrankungen des Bewegungsapparates genauer einzuordnen. Welche Untersuchung geeignet ist, richtet sich nach Ihren Beschwerden, dem Untersuchungsbefund und der konkreten medizinischen Fragestellung.

Moderne orthopädische Bildgebung und DVT bei Orthopädie Rickert in Seligenstadt

Bildgebung als Ergänzung der ärztlichen Untersuchung

Eine bildgebende Untersuchung sollte nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, ob die dargestellten Veränderungen zu den Beschwerden und zum körperlichen Untersuchungsbefund passen.

Deshalb beginnt die Diagnostik mit einem persönlichen Gespräch und einer gezielten orthopädischen Untersuchung. Erst danach wird entschieden, ob eine neue Bildgebung erforderlich ist und welches Verfahren die medizinische Fragestellung am besten beantworten kann.

Bereits vorhandene Röntgen-, MRT-, CT- oder DVT-Aufnahmen können zum Termin mitgebracht und in die fachärztliche Beurteilung einbezogen werden.

Was ist eine digitale Volumentomographie?

Die digitale Volumentomographie, kurz DVT, ist ein dreidimensionales bildgebendes Verfahren, das mit Röntgenstrahlung arbeitet. Während der Aufnahme werden aus unterschiedlichen Richtungen Bilddaten erzeugt und anschließend zu einem dreidimensionalen Datensatz zusammengesetzt.

Aus diesem Datensatz können einzelne Schichten und unterschiedliche Ansichten des untersuchten Bereichs rekonstruiert werden. Dadurch lassen sich insbesondere knöcherne Strukturen räumlich beurteilen.

Die DVT ist nicht automatisch für jede orthopädische Fragestellung geeignet. Ob sie einen diagnostischen Vorteil bietet, wird im Einzelfall ärztlich entschieden.

Wann kann eine DVT-Untersuchung sinnvoll sein?

Die DVT kann insbesondere dann eingesetzt werden, wenn knöcherne Strukturen eines Gelenks oder einer Extremität dreidimensional beurteilt werden sollen.

Mögliche orthopädische Fragestellungen

  • Unklare oder komplexe Knochenverletzungen
  • Verdacht auf kleine beziehungsweise schwer erkennbare Frakturen
  • Beurteilung knöcherner Gelenkflächen
  • Fehlstellungen und Achsabweichungen
  • Arthrose und andere knöcherne Gelenkveränderungen
  • Veränderungen an Hand, Handgelenk oder Ellenbogen
  • Veränderungen an Fuß, Sprunggelenk, Ferse oder Knie
  • Kontrolle knöcherner Heilungsverläufe
  • Beurteilung nach bestimmten operativen Eingriffen
  • Darstellung der Lage knöcherner Strukturen und Implantate

Welche Körperregionen tatsächlich mit dem vorhandenen DVT-System untersucht werden können, hängt von Bauart und Zulassung des Geräts ab.

Röntgen, DVT, CT oder MRT – welches Verfahren ist geeignet?

Die verschiedenen bildgebenden Verfahren haben unterschiedliche Stärken. Es gibt daher nicht eine Untersuchungsmethode, die für jede orthopädische Fragestellung gleichermaßen geeignet ist.

Konventionelles Röntgen

Röntgenaufnahmen eignen sich insbesondere zur ersten Beurteilung von Knochen, Gelenkstellung, Arthrose, Fehlstellungen und vielen Frakturen. Sie liefern zweidimensionale Aufnahmen.

Digitale Volumentomographie

Die DVT ermöglicht eine dreidimensionale und schichtweise Darstellung knöcherner Strukturen. Sie kann bei ausgewählten Fragestellungen an Gelenken und Extremitäten zusätzliche Informationen liefern.

Computertomographie

Auch die CT erzeugt dreidimensionale beziehungsweise schichtweise Aufnahmen. Sie kann unter anderem bei komplexen Frakturen, bestimmten Wirbelsäulenveränderungen und weiterführenden knöchernen Fragestellungen eingesetzt werden.

Magnetresonanztomographie

Die MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlung und eignet sich besonders zur Darstellung von Weichteilen wie Bandscheiben, Bändern, Muskeln, Sehnen, Knorpel, Nerven und Knochenmark.

Die Auswahl des Verfahrens richtet sich nach der konkreten Fragestellung. Eine DVT ersetzt daher nicht grundsätzlich eine Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchung.

Dreidimensionale Darstellung knöcherner Strukturen

Ein Vorteil der DVT liegt in der räumlichen Darstellung von Knochen und Gelenken. Der untersuchte Bereich kann in unterschiedlichen Ebenen betrachtet werden, ohne dass dafür mehrere voneinander unabhängige Aufnahmen erforderlich sind.

Dies kann beispielsweise hilfreich sein, wenn sich Strukturen in einer herkömmlichen Röntgenaufnahme überlagern oder die genaue Lage einer knöchernen Veränderung beurteilt werden soll.

  • Schichtweise Darstellung des untersuchten Bereichs
  • Dreidimensionale Rekonstruktion
  • Beurteilung kleiner knöcherner Strukturen
  • Unterschiedliche Betrachtungsebenen
  • Beurteilung komplexer Gelenkregionen
  • Unterstützung der Behandlungsplanung

Grenzen der DVT-Untersuchung

Die DVT stellt insbesondere Knochen mit hoher räumlicher Genauigkeit dar. Für die detaillierte Beurteilung von Muskeln, Sehnen, Bändern, Bandscheiben, Nerven und anderen Weichteilen ist sie jedoch nur eingeschränkt geeignet.

Bei entsprechenden Fragestellungen kann deshalb eine MRT-Untersuchung erforderlich sein. Auch bei bestimmten komplexen Verletzungen oder Untersuchungen größerer Körperbereiche kann eine CT die geeignetere Methode darstellen.

Metallische Implantate können abhängig von Material, Lage und Untersuchungstechnik Bildstörungen verursachen. Ob eine diagnostisch ausreichende Beurteilung möglich ist, wird individuell geprüft.

Strahlenschutz und rechtfertigende Indikation

Da die DVT mit Röntgenstrahlung arbeitet, darf sie nur durchgeführt werden, wenn der erwartete diagnostische Nutzen die mögliche Strahlenbelastung rechtfertigt.

Der untersuchte Bereich und die Aufnahmeparameter werden soweit möglich an die medizinische Fragestellung angepasst. Ziel ist eine diagnostisch ausreichende Bildqualität bei möglichst niedriger Strahlenexposition.

Eine pauschale Aussage, die DVT sei grundsätzlich strahlungsärmer als eine CT, wäre nicht korrekt. Die tatsächliche Strahlenexposition hängt unter anderem von Körperregion, Aufnahmevolumen, Gerät, Untersuchungsprotokoll und Fragestellung ab.

Bitte informieren Sie uns vor der Untersuchung

  • über eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft,
  • über bereits erfolgte Aufnahmen derselben Körperregion,
  • über vorhandene Implantate oder Fremdkörper,
  • über frühere Operationen im Untersuchungsbereich.

So läuft eine DVT-Untersuchung ab

1

Indikation prüfen

Beschwerden, Untersuchungsbefund und vorhandene Aufnahmen werden beurteilt. Anschließend wird entschieden, ob eine DVT medizinisch sinnvoll ist.

2

Aufnahme durchführen

Der untersuchte Körperbereich wird passend positioniert. Während der kurzen Aufnahme sollte er möglichst ruhig gehalten werden.

3

Bilder auswerten

Die rekonstruierten Schicht- und 3D-Aufnahmen werden fachärztlich beurteilt und anschließend mit Ihnen besprochen.

Vorbereitung auf den Termin

Für die Untersuchung ist in der Regel keine besondere Vorbereitung erforderlich. Metallische Gegenstände im Aufnahmebereich müssen gegebenenfalls abgelegt werden.

Bringen Sie vorhandene Aufnahmen und Befundberichte derselben Körperregion möglichst vollständig mit. Dadurch können unnötige Wiederholungsuntersuchungen vermieden und Veränderungen im Verlauf besser beurteilt werden.

Hilfreiche Unterlagen

  • Vorhandene Röntgen-, MRT-, CT- oder DVT-Aufnahmen
  • Radiologische Befundberichte
  • Operationsberichte
  • Implantatpass, falls vorhanden
  • Frühere Arztberichte zur betreffenden Verletzung oder Erkrankung

Fachärztliche Auswertung und Befundbesprechung

Nach der Untersuchung werden die Aufnahmen in Zusammenhang mit Ihren Beschwerden und dem klinischen Untersuchungsbefund ausgewertet.

Prof. Dr. med. Marcus Rickert erklärt Ihnen die relevanten Befunde und bespricht, ob eine Behandlung erforderlich ist und welche konservativen oder operativen Möglichkeiten infrage kommen.

Eine auffällige Bildveränderung muss nicht immer die Ursache der Beschwerden sein. Ebenso können relevante Beschwerden bestehen, ohne dass sie in einer bestimmten Bildgebung vollständig dargestellt werden. Deshalb ist die gemeinsame Beurteilung von Beschwerden, Untersuchung und Bildgebung entscheidend.

Häufige Fragen zur DVT und modernen Bildgebung

Ist die DVT das Gleiche wie eine MRT?

Nein. Die DVT arbeitet mit Röntgenstrahlung und stellt vor allem knöcherne Strukturen dar. Die MRT arbeitet mit Magnetfeldern und eignet sich besonders zur Darstellung von Weichteilen.

Ist eine DVT immer besser als ein normales Röntgenbild?

Nein. Für viele Fragestellungen ist eine konventionelle Röntgenaufnahme vollkommen ausreichend. Eine DVT wird nur eingesetzt, wenn die dreidimensionale Darstellung einen zusätzlichen diagnostischen Nutzen erwarten lässt.

Ist eine DVT-Untersuchung schmerzhaft?

Die Aufnahme selbst verursacht keine Schmerzen. Bei akuten Verletzungen kann die notwendige Positionierung des betroffenen Bereichs jedoch unangenehm sein. Bitte weisen Sie uns darauf hin.

Kann die DVT Bänder und Sehnen darstellen?

Bänder, Sehnen und andere Weichteile lassen sich mit der DVT nur eingeschränkt beurteilen. Für solche Fragestellungen ist häufig eine MRT-Untersuchung geeigneter.

Kann ich meine bisherigen Aufnahmen mitbringen?

Ja. Bringen Sie vorhandene Aufnahmen möglichst auf einem Datenträger oder über einen verfügbaren digitalen Zugang sowie die zugehörigen Befundberichte mit.

Übernimmt meine Versicherung die Kosten?

Die Kostenübernahme hängt von der medizinischen Indikation, der Versicherung und dem individuellen Tarif ab. Privatversicherte sollten bei Unsicherheit vorab Rücksprache mit ihrer Versicherung halten. Selbstzahler erhalten vor der Untersuchung Informationen über die voraussichtlichen Kosten.

Termin zur orthopädischen Diagnostik vereinbaren

Die Untersuchung und Beratung erfolgen für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie für Selbstzahler nach vorheriger Terminvereinbarung.

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